Da sag noch einer, Studenten hätten vor lauter Langeweile nur Blödsinn im Kopf: während seines Studiums der Elektrotechnik in Schottland reifte in Benjamin Schmoock endgültig die Entscheidung, eine Flugausbildung zu beginnen! Es gibt bei Gott dümmere Ideen....

Banjamin Schmoock

Benjamin Schmoock (rechts) freut sich mit Fluglehrer Peter Boneto über seinen erfolgreichen ersten Alleinflug

Zwar begann der 25 jährige Möhrendorfer schon mit 14 Jahren als Modellflieger seine luftigen Aktivitäten, aber jetzt sind seine fliegerischen Wunschvorstellungen doch so konkret geworden, dass es ohne Pilotenschein fast nicht mehr geht: Ausflüge zu schönen Zielen in Deutschland, Fliegerurlaube im Ausland oder auch mal Charterflüge in Amerika - das ist für den sympatischen Franken der Lohn für die Strapazen des Studiums!

Zielstrebig ist er auf alle Fälle auch hier, noch in diesem Jahr will er (Flugwetter vorausgesetzt) den Flugschein in den Händen halten! "Dafür habe ich mir jetzt die ganze Zeit frei gehalten und will mich nur darauf konzentrieren und mich nicht verzetteln". Vor dieser Einstellung sollte auch Petrus Respekt haben und seinen Segen dazu geben - das FFF-Team unterstützt dieses Vorhaben jedenfalls aus vollen Kräften!

 

Während manche Urlaub machen, büffelten und übten unsere Schützlinge für ihre Prüfungen - mit Erfolg:

Name Sparte  Leistung 
Felix Kern Segelflug Prüfung GPL
Marion Ohlmann Segelflug Prüfung GPL
Daniel Lindlar Segelflug Prüfung GPL
Sebastian Holzer Motorflug Prüfung PPL-N
Claus Wolfschläger Motorflug Prüfung PPL-N

Herzlichen Glückwunsch und allzeit Hals- und Beinbruch!

Als Mitglieder der legendären "Pfingstmafia" haben sie sich jahrzehntelang über Pfingsten am Feuerstein zum segelfliegen getroffen. Heute geht für die beiden Mittsiebziger ein Lebensabschnitt zu Ende: zusammen geniessen sich nochmals das Segelfliegen auf der ASK 23 und beenden damit ihre aktive Fliegerei.

Dieter und Hans

Dieter Hobert (rechts) und Hans Zinnhobel sind seit vielen Jahren eingeschweisste Segelflugfreunde

Hans Zinnhobel fliegt seit 1965 und ist dem Feuerstein seit 1977 treu. Aus privaten Gründen muss er nun andere Prioritäten setzen und wünscht sich für seinen letzten Flug als verantwortlicher Pilot vor allem eines: "natürlich gute Thermik" erklärt der 75 jährige aus Neumarkt OPF verschmitzt! "Etwas Wehmut ist schon auch dabei, aber meine Gründe für diese Entscheidung sind die Richtigen" führt er weiter aus. Langweilig wird es ihm nicht, er fotografiert sehr gerne, fährt Ski, betreibt ein Wochenendehaus in der Feuersteiner Umgebung und kümmert sich auch noch ehrenamtlich um eine Brauerei. Fliegerisch hat er sich im reiferen Alter noch einen Wunsch erfüllt: mit 58 Jahren absolvierte er die Ausbildung im Segelkunstflug und ist jahrelang auch "upside down" über dem Feuerstein herum geturnt!

Dieter Hobert ist 35 Jahre als Flugkapitän bei der Lufthansa geflogen. Nach seiner Pensionierung 1991 lernte er auf dem Feuerstein das Segelfliegen und erklärt überzeugt: "erst da habe ich richtig fliegen gelernt"! Im Airliner fliog der heute 78 jährige  nach eigenen Angaben immer einem Computer hinterher und im Segelflugzeug entscheidet er über die wesentlichsten Dinge. Auch war für ihn der Segelflug immer eine Entspannung im Gegensatz zur Langstrecke - richtig entspannt und ausgeruht fühlte er sich bei und nach seinen Segelflügen!

Der Wunsch nach guter Thermik an ihrem letzten Flugtag wurde leider nicht erfüllt, zu stabil ist die warme Luft inzwischen geworden. Der Feuerstein verabschiedet sich mit diesen Zeilen von diesen treuen angenehmen Fliegerfreunden und wünscht Ihnen weiterhin allzeit Hals- und Beinbruch!

 

2012 wollte es der Düsseldorfer Kanalbau-Ingenieur genau wissen: wie steuert man anstatt eines Modellflugzeuges ein "richtiges manntragendes" Fluggerät? Und weil ein Schnupperkurs bei der Fränkischen Fliegerschule Feuerstein nicht zur endgültigen Beantwortung seiner Frage geführt hat, entschied er sich für eine Ausbildung zum Segelflieger.

Frank Hellenberoich

Frank Hellenbroich (links) mit seinem Segelfluglehrer Gerd Böcher

Und der fliegerische "Nachschlag" bereitete ihm offensichtlich so viel Spaß und bedeutete Herausforderung, dass er am Ball geblieben ist. Unter den Augen seines Fluglehrers Gerd Böcher (auf dem Bild rechts) absolvierte er jetzt seine ersten drei Alleinflüge. Glück hatte er mit dem schönen Wetter dazu, Pech eher in einer schmerzlichen Angelegenheit: anlässlich des Sommerfestes waren außerordentlich viele Piloten zu Gast, die ihm mit grinsendem Vergnügen nach guten Segelfliegerbrauch per Handschlag auf den Allerwertesten ihre Kompetenzen eintrichterten...

Frank Hellenbroich kniet

SO hat sich Frank Hellenbroich die Feierlichkeiten zu seinem ersten Alleinflug nicht ganz vorgestellt: Aber wat mut, dat mut!

Wir freuen uns mit unseren Prüflingen vom Juli:

Name Sparte  Leistung 
Dr. Roman Klöckner Motorflug Prüfung FCL
Dr. Daniel Pinto dos Santos Motorflug Prüfung FCL
Sven Bruder Motorflug Umwandlung FCL
Sven Bruder Motorflug CR TMG
Dr. Anne Stolle Motorflug Umwandlung FCL
Adrian Stefanescu Motorflug Umschulung
 Hartmut Lehmann Motorflug  Erneuerung FCL 
 Marius Schommer Motorflug  Prüfung FCL 
 Frank Bennewitz Motorflug  Umwandlung FCL 
 Tobias Felkel Motorflug  Umwandlung FCL 
 Sabrina Eckert Motorflug  Umwandlung FCL 
 Peter Latell Segelflug  Prüfung GPL 

Willut Girls PW

Sympathischer gehts kaum: Jojo, Mimi und Lulu (vlnr) Foto: Peter Weigelt

Diese drei Girls ziehen alle gleichermassen und sofort in ihren Bann! Estelle (Lulu), Michelle (Mimi) und Joelle (Jojo) stecken mit ihrer aufgeweckten Fröhlichkeit einfach alle an: Fluglehrer, Schlepppiloten und Flugschülerfreunde erleben die 3 Girls als absolute Bereicherung! Noch eine Woche sind die Deutsch-Französinnen hier zu Gast und auch ihre segelfliegerische Ausbildung geht in Siebenmeilenschritten voran: ASK 23 und der Discus stehen schon in ihren Flugbüchern und der dritte Ausbildungsabschnitt nähert sich dem Ende!

Wer immer noch wenig von der "heutigen Jugend" hält, darf sich auf dem Feuerstein gerne vom genauen Gegenteil überzeugen - demnächst gibt es hier und in der Fachpresse mehr über die außergewöhnlichen Schwestern zu erfahren.

 

Eine gute Portion Durchsetzungsvermögen zeigte Florian Böcklein gleich bei seiner ersten fliegerischen Entscheidung: entgegen dem Willen von Opa "Konni" entschied er sich für eine Flugausbildung auf dem Motorsegler! Offenbar lag er damit goldrichtig: unter den Augen seines Fluglehreres Andreas Mewenkamp absolvierte der zielstrebige Metzgermeister aus Nürnberg heute seine ersten drei Alleinflüge annähernd bilderbuchmässig!

Floran Böcklein

Florian Böcklein ist mit sich sichtlich zufrieden, Flugehrer Andreas Mewenkamp beaufsichtigte seine ersten Alleinflüge

Schon als kleiner Junge durfte Florian mit seinem Opa öfters mitfliegen und wurde so mit dem bekannten Virus infiziert. Aber erst nach der beruflichen Ausbildung zum Metzgermeister im elterlichen Betrieb - übrigens in dritter Generation von Fliegerurgestein Konrad gegründet - waren die Umstände reif für die Fliegerei.

Die reine Segelfliegerei ist im Moment noch zu zeitaufwändig, steht aber trotzdem als Ziel für den sympatischen Nürnberger fest. "Für mich eröffnet der Motorsegler eben beide Perspektiven und ist somit der ideale Einstieg" erläutert Florian. Unterstützung erhält er von seiner ganzen Familie, die sein neues Hobby voll unterstützen. "Entweder unter Wasser beim Tauchen oder in der Luft beim Fliegen finde ich einen idealen Ausgleich zum anstrengenden Beruf"! Wir wünschen Florian Böcklein in beiden Bereichen eine gute Entwicklung und unterstützen ihn sehr gerne bei der Verwirklichung seiner fliegerischen Ziele: also weiterhin Hals- und Beinbruch!

 

"Der Duo ist einfach geil" bringen die beiden Buchheim-Schwestern Sabina (18) und Katrin (16) ihre Begeisterung schnell auf den Punkt. Beide waren mit Fluglehrer Wolfgang Hawickhorst knapp 3 Stunden unterwegs und haben dabei ihre Ausbildungsabschnitte im Streckenflug absolviert.

Sabina und Katharina Buchheim

Sabina (rechts) und Katrin Buchheim strahlen nach ihren Flügen mit dem DUO DISCUS XLT

Sogar bei mittlerer Thermik liesen sich für dei beiden Schwestern ausgedehntere Streckenflüge in den Thüringer Wald, das Fichtelgebirge und das Erzgebirge durchführen. "Das war eine prima Ergänzung zu unserer Flugausbildung im westfälischen Oerlinghausen" ist sich Katrin sicher.

Beiden Mädels ist das Fliegen übrigens in die Wiege gelegt worden: Opa Berufspilot, Papa Berufspilot und für Sabina steht der Termin für die BU-Untersuchung bei der Lufthansa auch schon fest! Und wenn sie dem Feuerstein ebenso treu bleiben wie der Opa als Mitglied der "Pfinst-Mafia", ist es dem FFF-Team gleich doppelt Recht - alles Gute für den weiteren fliegerischen Weg!

Der Appetit kommt beim Essen! Durch seinen Beruf als Flugbegleiter bei der Lufthansa ist Maurice seit vielen Jahren mit der Fliegerei beschäftigt - im wahrsten Sinne des Wortes! Jetzt hat er den Entschluß gefasst, quasi auf dem zweiten Bildungsweg den Schritt durch die Cockpittür auf einen der begehrten vorderen Sitze zu machen.

Maurice Keune

Vor gut 6 Wochen hat er seine Motorflugausbildung begonnen und ist (fast) ohne Rückschritte schnurstracks nach vorne marschiert. Seine Alleinflüge auf der Katana waren bilderbuchmässig und bei seiner Zielstrebigkeit ist mit dem Erwerb des Motorflugscheines noch in diesem Herbst ein wichtiger Schritt getan!

Wir wünschen Maurice alles Gute auf dem Weg und freuen uns an seiner fliegerischen Entwicklung!

Neben den erwähnten Jungadlern absolvierten im Juni:

Name Sparte  Leistung 
Marion Ohlmann Segelflug  Erster Alleinflug 
Werner Reichel Segelflug  Erster Alleinflug 
Christoph Schön Segelflug  Erster Alleinflug 
Georg Kügemann Motorflug Prüfung FCL
Timo Weimar Motorflug Prüfung FCL
Roman Deuerlein Motorflug Umschulung

Auf diese Flugschüler können wir stolz sein und freuen uns mit Ihnen!

Bis ins Rentenalter musste ein lange gehegter Traum warten, jetzt ist er für den 66-jährigen Chemieingenieur und Wirtschaftswissenschaftler in Erfüllung gegangen: mit einer Spitzenleistung krönte er seine Kunstflugausbildung und zauberte vor den Augen seines Prüfers Frank Kurtz tadellose Figuren in den Himmel!

Kraus k

Angefangen hat es bereits Anfang der 1950 er Jahremit dem Basteln von "Modellflugzeugen" aus Streichhölzern. 1962 begann dann folgerichtig die Segelflugausbildung auf dem Flugplatz Kurtekotten - und sein Vater - selbst aktiver Pilot im Weltkrieg - schwärmte ihm besonders von den Kunstflügen auf der FW Stieglitz vor! So viel Begeisterung hinterließ bei dem Sohnemann tief liegende Spuren und endeten in dem jetzt gefassten Entschluß, nun endlich selbst den Kunstflugschein in Angriff zu nehmen.

"Anfangs habe ich mich in meinem Alter etwas schwer getan" aber gemeinsam mit Fluglehrer Michael Zistler konnte immer für jedes Problem eine Strategie gefunden werden. Zusammen gingen die beiden zwei Wochen durch dick und dünn, besprachen aerodynamische Probleme, steuerungstechnische Schwierigkeiten und auch mentale Herausforderungen.

"Der Kunstflug ist ein anspruchsvolles Fliegen, das schon mit dem F-Schlepp anfängt. Es stellt mich immer vor neue Herausforderungen und ist bei der Vielzahl der zu beachtenden Dinge nur mit höchster Konzentration und Aufmerksamkeit zu meistern" ist sich der Rheinländer sicher. Für ihn ist diese Art des Fliegens ein "Fliegekonzentrat", das ihn auch im Vertrauen auf sich und sein Flugzeug weiter gebracht hat. "Diese Erfahrungen waren für mich sehr wertvoll und bringen mir viel Sicherheit"!

Jetzt geht es erst mal wieder zurück an den Rhein, in Köln betreibt der rüstige Pensionär und Unternehmer das Salonschiff "Fiese Ampmann" und wird bei hohem Seegang sicherlich sehr gerne an den Kunstflug auf dem Feuerstein denken!

Hoppert k

Für den 36-jährigen Flugbegleiter von airberlin war es schon lange klar: irgendwann steht mir ein Sitzplatz im Cockpit zur Verfügung! Nach einer längeren Pause schulte er jetzt 1 Woche intensiv auf der C 42 und absolvierte seine ersten Alleinflüge mit Bravour!

Am Anfang hat sein Vater den Ausschlag dazu gegeben: Er hat den filius vorausgeschickt in die fliegerische Ausbildung, damit dieser die Sache mal testen möge. Nach dem erfolgreichen Teilabschnitt geht es nun flott weiter Richtung Sportpilotenlizenz und der Papa wird sich seinem Versprechen nur sehr schwer entziehen können!

Die großen Airshows direkt vor der eigenen Haustüre: das hat in Helmut Freigassner wohl schon als kleines Kind die Sehnsucht nach dem Fliegen geweckt! Bis heute hat er sich diese Sehnsucht allerdings zurück gehalten, um sich letzte Woche mit dem ersten Alleinflug diesen Traum zu erfüllen!

Der Feuerstein ist dem Österreicher schon seit langem vertraut: Onkel Helmut Fendt war hier schon als Fluglehrer tätig und konnte den Feuerstein mit seinem besonderen Ambiente, der professionellen Infrastruktur und den effizienten Ausbildungsmgölichkeiten empfehlen.

Ganze 4 Wochen hat es dann für Robert gedauert, bis dieser Traum in Form seiner ersten Alleinflüge Wirklichkeit wurde. Speziell das Abfangen hat er "auf den Punkt hin" beherrschen gelernt und fabrizierte drei wirkliche Bilderbuchlandungen. Aus welchen Augen bitte schön, strahlt mehr Begeisterung als aus denen von Robert direkt nach seinen ersten Alleinflügen? 

Derzeit vertieft er seine fliegerischen Kentnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, im Herbst den begehrten Luftfahrerschein in den Händen zu halten. Das FFF-Team ist sich ganz sicher, dass er das mit seiner Zielstrebigkeit auch schaffen wird und wünscht ihm viele schöne Flugerlebnisse!

Freigassner

Die ausführliche fliegerische und theoretische Vorbereitung hat sich für Jürgen Lang besonders bezahlt gemacht: mit der bestandenen Prüfung erhält er nun seinen LAPL und gehört damit zu den großen Gewinnern des neuen EU-Lizenzrechtes.

Schon seit 1999 ist Jürgen aktiver Pilot auf dem Feuerstein. Zunächst hat er hier seinen UL-Schein gemacht und dann rechtzeitig die TMG-Lizenz auf den PPL-N "aufgesattelt". Für den verdienten Lohn hat sich die etwas längere Anreise aus Sulzbach Rosenberg auf jeden Fall gelohnt: mit viersitzigen Flugzeugen darf er sich jetzt europaweit seine Ziele suchen - herzlichen Glückwunsch und allezeit gute Landungen!

Lang

Übrigens ist Jürgen Lang bereits der zweite KFZ-Sachverständige, der in diesem Monat freigeflogen ist! Jahrelang waren keine da und jetzt gleich scharweise, woran das wohl liegen mag?