Kaum ein Tag vergeht derzeit auf dem Feuerstein ohne die Freude über gelungene erste Alleinflüge! Heute hat sich Dennis Kessler vollends eine solide Konstanz erflogen und wurde mit dem Vertrauen seiner Fluglehrer belohnt: ganz prima hat er seine Konzentration auf den Punkt gebracht und seine Solo's unter Aufsicht von Hansi Springer gemeistert - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Freiflug Dennis Kessler k

Wie in der Kunst sind weniger gute Generalproben immer Garant für bravouröse Vorstellungen! Dennis hat sein Können auf den Punkt gebracht und seinen Fluglehrer Hansi Springer überzeugt

Was seine Mama schon immer fasziniert hat, durfte er jetzt in die Tat umsetzen: im Heppenheimer Aeroclub hat der 15-jährige seine Segelflugausbildung begonnen und konnte auf dem Feuerstein nach kurzer intensiver Schulung seine ersten Alleinflüge machen! "Besser gehts gar nicht mehr" lautete der Kommentar seines Fluglehrers Andi und alle Zaungäste waren unisono derselben Meinung!

"Mein Mann meinte immer, ich sei zu chaotisch fürs Fliegen" nennt Leo's Mama Annette einen Hinderugnsgrund für ihre bisherige Erdgebundenheit. Zudem war das Geld eher knapp und der Aufbau von Familie und Karierre lies kaum Zeit für solche aufmerksamkeitsintensiven Hobbys übrig. Jetzt hat sich die Augenärztin aber dem Blick nach vorne verschrieben und nach ihrem talentierten Filius selbst die Motorflugausbildung bei uns begonnen: mit berechtigter Hoffnung auf Erfolg und ebenfalls sehr gut unterwegs in ihrem PPL(A)-Ausbildungsplan!

Und es gibt noch einen dritten im Bunde der aktiven Familie: durch eine Krankheit ist Leo's Bruder Max (noch) am Fliegen gehindert, hat aber durchaus Hoffnungen, das auch selbst einmal angehen zu können. Wir wünschen der Familie viel Glück den Wegen ins Flugzeug und unterstützen ihre Vorhaben nach Kräften!

Freiflug Leo Brusis 1 k

Ein sehr gutes und prima Team sind Leo und seine Mama Annette Brusis. "Es ist so schön, das mit dem Sohn gemeinsam zu erleben" meint Annette und man sieht es ihnen an!

Nicht, dass er durch seinen Wohnort London besondere Vorteile hätte: Aber Lorenz hat gegenüber seinem Papa einfach weniger Jahre und mehr Zeit, um sich in das Abenteuer einer Segelflugausbildung zu vertiefen! Mit Bravour abswolvierte er seine ersten Alleinflüge auf dem Feuerstein und wird auch in Zukunft die Reise über den Kanal in die fränkische Schweiz unternehmen.

Lorenz Wackerle Freiflug k

Den obligatorischen "Blumenstrauß" nebst gut gemeinten Händeklatschern auf den Allerwertesten gab es auch für den pfiffigen Lorenz

 

Lange hat es gedauert, bis der Dipl.-Kfm. und ehem. Verwaltungsdirektor aus Gräfelfing seine fliegerischen Ambitionen in greifbare realisierbare Reichweite bringen konnte! Bereits 1965 machte er auf dem Feuerstein den ersten Anlauf als Segelflieger, hat dies dann aber wegen „Familien- und Karriereknick“ nicht weiter verfolgen können.

Heute sind die Umstände dafür nahezu ideal und der 71-jährige hat sich einiges vorgenommen: „Gerne möchte ich durch Europa Fliegen und vor allem die Landschaft in Irland aus der Vogelperspektive betrachten“ nennt er seine Motivation. Körperlich ist er top fit und er bekommt die volle Unterstützung aus dem Familien- und Freundeskreis; kein Wunder, denn der Sohn fliegt UL in Namibia!

Trotz seinen ehrenamtlichen Aufgaben als 3. Bürgermeister und stv. Landrat in München wird Jörg sicherlich genügend Zeit finden, um auch mit unseren Flugzeugen auf Entdeckungstour zu gehen!

Freiflug Jörg Scholler

 

Die Freude ist ihm deutlich anzusehen: Jörg Scholler (rechts) hat das „Nadelöhr Alleinflug“ gemeistert und nimmt erleichtert den Glückwunsch seines Fluglehrers Jakob Bilek entgegen.

 

 

Komissar Zufall hat ein wenig mitgeholfen: von ihrem Freund erhielt Anke einen Gutschein zum Baseflying in Berlin, war dann aber dafür zu leicht! Eine kurze Recherche beim Eventveranstalter Jochen Schweizer brachte dann die Alternative des Segelkunstfliegens bei uns ins Gespräch und schnell war ein Termin vereinbart. Der Weg von Eisenach nach EDQE in Begleitung der Mama und des Freundes hat sich für die beiden Schwestern mehr als gelohnt, beide betonten danach adrenalin- und endorphingeladen: "das war der absolute Hammer - wir kommen garantiert nochmals wieder"!

Anke und Clara Schmidt SKF k

Für Clara (rechts) war es der erste Flug überhaupt und mit Pilot Frank Kurtz (Mitte) durfte sie einen Segelkunstflug erleben! Schlepper Stefan Klötgen (rechts) brachte die Akteure auf ihre Ausgangshöhe von 1.200 Metern in den Kunstflugraum

 

Bei soviel Unterstützung war es für Florian Loewenau am Ende eine leichte Übung: mit "summa cum laude" und sehr zur Freude seines Prüfers absolvierte er die praktische Prüfung als Abschluß seiner Motorflugausbildung - jedenfalls für den Moment!

Mit seinem Papa Jörn tourte der Lübecker Versicherungsmakler schon als kleiner Junge in Ein- und Zweimots durch die Lüfte und man merkt deutlich, dass da noch sehr viel übrig geblieben ist! So routiniert umgehen mit Checklisten, vorausplanendes Fliegen und stereotypes Abarbeiten der procedures können wenige in seinem Stadium - da ist die Handschrift des IFR-Papas deutlich erkennbar.

Auf den Feuerstein kam der "Fischkopf" jeweils für eine Woche, um bei uns strukturiert und zielstrebig seine Ausbildung abzuschließen. In seiner ersten Ausbildungsstätte ging ihm das zu zäh und bei uns hat er gute Unterstützung erhalten und er hat die Bedingungen optimal genutzt! Chartern will er dann in Lübeck und weiterhin bei uns, der Familie gefällt's einfach in der Fränkischen saugut! Dann sind wir mal gespannt, wann wir ihn das nächste Mal hier sehen und vor allem mit welchem Flugzeug...

Löwenaus k

Eine Fliegerfamilie wie aus dem Bilderbuch: die Loewenau's zu Besuch und in erfolgreicher Mission auf dem Feuerstein

Einen faible für Elektronik hat der 42-jährige schon immer, nicht umsonst betreibt er einen erfolgreichen Versandhandel für Elektronikartikel. Mit Videodrohnen drehte er schon allerlei Filmchen und stellt diese auf youtube. Nun ist der Funken auch auf die richtige Fliegerei übergesprungen und Andreas hat die Motorfluglizenz fest ins Fadenkreuz genommen. Nach einer kleinen Durstrecke konnte er auch für seine Landungen eine hohe Konstanz entwickeln und absolvierte seine drei Alleinflüge tadellos - herzlichen Glückwunsch!

Andreas Köhler

Andreas hat durch seine Alleinflüge vollends Selbstvertrauen getankt und geht die nächsten Ausbildungsabschnitte recht locker an

 

Viele Künstler kennen es und Konstantin hat es schon bei seinem Abitur erfahren: Lampenfieber fühlt sich zwar bescheiden an, führt in der richtigen Dosis aber zu Spitzenleistungen! Das Abi mit 1,4 bestanden und heute seine ersten drei ersten Alleinflüge souverän gemeistert, Konstantin kann zufrieden sein!

Seit jeher schaut er jedem Flugzeug nach und beobachtet es. Er meint, das Modellfliegen war nur Mittel zum Zweck, um die Zeit zu überbrücken, bis er "richtig" fliegen kann. Bei so viel Begeisterung war es offensichtlich für den 27-jährigen Unternehmer aus Röttenbach nur eine Frage der Zeit, bis er den Weg ins Cockpit gefunden hat. 15 Stunden im Ultraleichtflugzeug waren der Anfang, bis er auf den Motorflug umgesattelt hat. Sein Plan sieht vor, jetzt verstärkt die Ausbildung fortzusetzen und noch in diesem Jahr die Prüfung zu machen. Wir drücken die Daumen dazu!

Konstantin Hauner

Hat danach gut lachen: Konstantin Hauner freut sich über die gelungene Herausforderung seiner ersten Alleinflüge

Den Grundstein legte Norbert in seinen seit 1976 jährlichen Besuchen auf dem Feuerstein: 953 Segelflugstarts stehen aktuell in seinem Flugbuch und die runde Zahl nimmt sich der rüstige 75er für den nächsten Aufenthalt in EDQE ins Visir!

"Viele Fliegerfreunde habe ich hier kennengelernt und mich als Gast immer sehr wohl gefühlt" - von Anfang an war dem ehemaligen Inhaber eines REWE-Marktes aus Duisburg die Erholung beim Fliegen sehr wichtig! Ursprünglich begann er seine Fliegerlaufbahn in Oerlinghausen, fand aber durch eine Empfehlung seines damaligen Fluglehrers schnell den Weg nach Oberfranken. Vom Feuerstein ist er besonders wegen der vielseitigen Erholungsmöglichkeiten, der kostengünstigen Unterbringung und dem guten Essen gleichermassen begeistert. Wir drücken dem aufgeschlossenen Rheinländer die Daumen für seine Gesundheit und fiebern mit ihm seinem 1.000 Start entgegen!

Norbert Meyer 2015 k

Norbert Meyer fühlt sich rundum wohl auf dem Feuerstein und erholt sich sichtlich beim Segelfliegen

"Einmal ist keinmal" mag sich der Tierarzt aus Auerbach/Opf. gedacht haben und schwuppdiwupp bestand er auf unserer D-KUHU anstandslos im zweiten Anlauf auch den Rest seiner Motorflugprüfung! Darauf hatte er sich nochmals gut vorbereitet und erfüllte die geforderten Aufgaben allesamt zur Zufriedenheit seines Prüfers Frank Kurtz - herzlichen Glückwunsch!

Der Weg in seine Heimat ganz weit rechts oben in Mecklenburg-Vorpommern ist weit und dauert mit dem Auto ätzend lange. Es war die ursprüngliche Motivation des passionierten Jägers, mit dem Flugzeug öfters mal eine Visite machen zu können, seine Verwandten zu besuchen und das Jagdrevier von oben anzuschauen. Mit der bestandenen Prüfung können diese Visionen nun wahr werden und darüber freuen wir uns alle kräftig mit ihm!

Günter Graf

Dieter Graf nimmt die Glückwünsche seines Prüfers Frank Kurtz (re.) entgegen. Die bestandene Prüfung ist auch Lohn für seinen Fluglehrer Horst Ortmann (li.)

Gedanklich schwanger war die taffe Flugbegleiterin schon eine Zeit lang mit dem Vorhaben, selbst das Fliegen zu lernen! Viele ihrer Kollegen haben ihr oft von der Schönheit des Segelfliegens vorgeschwärmt und am Ende ist es dann sehr schnell gegangen: nach einem Schnupperflug mit dem Motorsegler unterschrieb sie den Mitgliedsantrag beim FSV Pleidelsheim und hat sich den Herausforderungen der Flugausbildung gestellt.

Julia Pionke k

Hat Grund zum Strahlen und darf stolz sein: Julia Pionke in der ASK 21 nach ihren ersten Alleinflügen

Mit bestem Erfolg: gestern ist Julia bei uns freigeflogen - tadellos und souverän meisterte sie ihre ersten drei Alleinflüge im Flugzeugschlepp! Google klärte die Mundelsheimerin auf, dass das Segelfliegen im Verein gar nicht mal so teuer ist, wie die Autos auf dem Flugplatz es für sie erst haben vermuten lassen. Im März dieses Jahres ging's dann los mit der Fliegerei, mit über 50 Windenstarts kam sie gut vorbereitet auf den Feuerstein. Gerd Böcher musste dann nur noch den "Feinschliff" vornehmen und sie auf den Alleinflug vorbereiten. Jobbedingt konnte sie im Verein nicht regelmässig an den Sonntagen schulen, weshalb sie den Weg zu uns gefunden hat.

Die erste Hürde ist also geschafft und im Winter steht nun die Theorie auf dem Lehrplan. Wir sind sicher, dass Julia auch dabei eine gute Figur macht und drücken feste die Daumen für die weitere Ausbildung im Verein (etwas einsam hat sie sich dann doch gefühlt)!

Julia Pionke 2k

Unser Team freut sich mit ihr: Julia, Gerd(chen), Marcus, Raphael und Steffi

"Seit ich 19 Monate bin" kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen! So lange sitzt der pfiffige Wirtschaftsgymnasiast schon regelmässig in Flugzeugen und Hubschraubern seiner Eltern. Über den Modellflug mit Flächenflugzeugen und Hubschraubern hat Vincent Krauter immer mehr Vorfreude auf das "richtige Fliegen" bekommen und sich nun einen ersten Traum erfüllt!

In den Ferien hat er sich das Ziel gesetzt, die Segelflugausbildung auf dem Feuerstein zielstrebig in Angriff zu nehmen und bei so viel Engagement kann der Erfolg gar nicht ausbleiben: nach Hause fährt er als Alleinflieger, hat die B-Prüfung in seinem Ausbildungsnachweis bestätigt und ist auf den Einsitzer ASK 23 umgeschult! Unter Aufsicht seines Lehrers Gerd Böcher meisterte er seine Flugaufträge allesamt zu dessen bester Zufriedenheit und was das Kerlchen segelfliegerisch schon drauf hat, zeigen seine ersten Thermikflüge über eine Stunde!

Wir drücken für die weitere Ausbildung im Verein die Daumen und freuen uns auf den nächsten Feuerstein-Aufenthalt des sympathischen Jungen!

Vincent Krauter Soloflug

Stolz auf seinen stupfigen dornigen Blumenstrauß: Vincent Krauter nach seinem ersten Alleinflug

 

2007 ist er schon einmal alleine in einem Segelflugzeug geflogen, konnte dann aber berufsbedingt seine Ausbildung nicht fortsetzen. Jetzt passen für den rüstigen Pensionär alle Umstände besser zusammen und der Saarländer konnte einen zweiten Anlauf nehmen - ganz nach dem Motto: "weil's so schön war, mach ich das gleich noch einmal!"


Ganz so einfach war es für den angenehmen Zeitgenossen dann doch nicht! Erstaunlich war für ihn, wie sehr man die erforderliche Koordination doch wieder verlernenkann und praktisch wieder von vorne anfangen muss. Von wegen passt hier der bekannte Vergleich mit dem Fahrrad fahren, das man - einmal gelernt - nie mehr verlernt!

Technisch ist der promovierte Elektrotechniker fit. Sein technisches Interesse war auch über Umwege die Initialzündung für seine Flugausbildung: seinen Neffen Timo wollte er für die 'Technik allgemein interessieren, beide schrieben sich als Flugschüler 2007 bei uns ein. Einen zusätzlichen Impuls gab Feuersteins Fluglehrerurgestein Lothar Matte dem jungen Kerl damals mit auf den Weg und interessierte ihn für Mathe udn Physik. Mit dem Ergebnis dass daraus ein Physikpreis als Schulbester rausgesprungen ist und das Studium der Luft- udn Raumfahrttechnik inMünchen begonnen wurde!

Dem zweiten ersten Alleinflug folgte gleich die Umschulung auf die ASK 23 und das Ziel der Segelfluglizenz rückt für unseren Oldi-Flugschüler immer mehr in greifbare Nähe - wir freuen uns sehr mit ihm über seine Fortschritte!

Gerd Friederich

Echt fit ist unser Senior-Flugschüler und auf bestem Weg zu seiner Segelfluglizenz und einer sinnvollen Rentner-Freizeitbeschäftigung

Als "spannend, aufregend und toll" empfindet der Unternehmensberater seinen bisherigen fliegerischen Werdegang. Heute hat er mit den ersten drei Alleinflügen eine wichtige Hürde genommen und darf zurecht stolz auf sich sein! Und getreu seinem Motto "nach oben immer Optionen offen lassen" steigerte er seine Landungen kontinuierlich von verkorkst bis bilderbuchmässig.

Die Faszination des Fliegens insgesamt hat ihn von Kindheit an gefangen genommen und jetzt erst haben die ganzen Umstände gepasst. Sehr zielstrebig und mit grosser Ruhe, Souveränität und Beharrlichkeit hat er sich das aus seiner Sicht nicht alltägliche Koordinationsvermögen angeeignet und trainiert. Beruflich ist er viel in Deutschland und Europa unterwegs, deshalb träumt er heimlich schon davon, via Katana zu Terminen in Brüssel oder Strassburg einzuschweben. Naja, solche Unternehmensberater müssen es ja wissen: wer keine Ziele hat, braucht sich nicht wundern, wenn er nicht ankommt.....

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin Hals- und Beinbruch!

Johann Freiberger k

Diese beiden haben in den letzten Tagen erfolgreich zusammengearbeitet: Fluglehrer Andreas Mewenkamp (links) mit seinem Schützling Johann Freiberger