Lang lang ist's wohl her, meint Frau Prof. Dr. Doris Mischka: ungefähr 5.200 bis 4.900 Jahre vor Christus besiedelten die ersten Ackerbauern in Mitteleuropa auch die hiesige Region. Erstaunliche Erkenntnisse bringt die Lehrgrabung der Friedrich-Alexander Universität aus Erlangen zu Tage, die derzeit bei Eschlipp ganz in Flugplatznähe stattfindet - vor allem wundern sich die Fachleute über die recht massive Bauweise der fränkischen Urahnen!

Seit 1978 liefert ein Sammler aus Eschlipp seine Funde von einem heimischen Acker an die Uni nach Erlangen, ein Regal von stattlicher Größe ist seither dort entstanden. Die Funde mit Tonscherben, Steingeräten und Werkzeugen aus Feuerstein geben den Wissenschaftlern Auskunft über die Lebensweise in der ältesten bäuerlichen Kultur in der Jungsteinzeit. Als Haustiere wurde Rinder, Schafe und Ziegen gehalten und die Nahrungspalette wurde durch Anbau von Weizensorten ergänzt.

Die Nähe zu unserem Flugplatz hat sich natürlich gleich bezahlt gemacht: auf einem Fotoflug machte sich Frau Mischka einen Überblick über die allgemeine Lage der Region und konnte ihre Arbeiten auch fotografisch dokumentieren. Noch 2 Wochen bis zum 15. August dauern die Grabungsarbeiten an den relativ großen Aushebungsstellen. Ärchäologisch Interessierte sind gerne willkommen und erhalten kompetente Auskunft von Frau Prof. Dr. Doris Mischka. Anmeldungen sind möglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0157/30356112.

Ausgrabungen Eschlipp k

Stattliche Ausmasse hat die Lehrgrabung der Uni Erlangen bei Eschlipp

Ausgrabungen Prof. Dr. Mischka k

Prof. Dr. Doris Mischka freut sich über die Gelegenheit zum Flug über "ihre" Ausgrabungsstätte

Sommerfest 2014

Peter Engel bereichert den Feuerstein fliegerisch seit exakt 50 Jahren: am 19. Juli 1964 flog er erstmals hier und blieb der Fränkischen Fliegerschule in verschiedenen Funktionen immer verbunden. Diese Fakten an fliegerischer Erfahrung bleiben wohl einzigartig:

  • über 3.000 abgenommene Flugprüfungen
  • mehr als 45.000 unfallfreie Starts und Landungen
  • 50 Jahre fliegerische Aktivität auf dem Feuerstein

12 Jahre war er als Fluglehrer hier angestellt, bevor er von 1982 bis 2012 30 Jahre für das Luftamt Nord in Nürnberg tätig wurde. Als Sachbearbeiter für Luftfahrtangelegenheiten und als Prüfer hat er sich einen enormen Erfahrungsschatz aufgebaut, von dem heute noch die Prüflinge profitieren können!

Obwohl er immer noch als Prüfer aktiv ist, bevorzugt er heute mehr die eigene Fliegerei: mindestens 2 Wochen im Jahr übernimmt er den Dienst als Schlepppilotfür die fränkische Fliegerschule und ist mindestens einmal im Monat mit seiner Partnerin auf der Katana unterwegs zu interessanten Flugplätzen im In- und Ausland!

Wir sagen Peter Engel herzlichen Dank und drücken die Daumen für noch viele erlebnisreiche Flüge bei bester Gesundheit!

Peter Engel 50 Jahre FFF

Er ist kein Freund großer Worte und mag nicht viel Aufsehen, aber was muss das muss: deshalb unser symbolischer Dank ganz kurz vor einer Flugprüfung an Peter Engel (links) mit Claudia Truxius

Das muss doch noch eines der letzten Abenteuer sein: ganz nach dem Motto "der Weg ist das Ziel" können die Wandersegelflieger nie genau vorhersehen, wohin das Wetter sie tatsächlich verschlägt und welche Erlebnisse am Abend auf sie gewartet haben. Ein Trio aus Nordhorn-Lingen macht heute Station bei uns und bereichert uns mit ihrer Anwesenheit!

"Es ist einfach super und man trifft überall nette hilfsbereite Leute" meint einer von ihnen. Seit Dienstag sind sie unterwegs mit ihren "Rucksackseglern", ein Anhänger mit Bodencrew verfolgt sie aber trotzdem. Konkret hat er drei der acht Jungs als recht komfortabler Schlafplatz gedient. Die "bessere Hälfte" (das sind die mit den teureren Flugzeugen) durften sich in einem Hotel in Ebs von den Strapazen erholen ;-)

Es war eine spontane Idee im Frühjahr, mehrere Vereinsmitglieder machen seit langem auf dem Feuerstein Fliegerurlaub und haben davon geschwärmt. Seit Dienstag ist das Trio unterwegs von der holländischen Grenze im Nordosten. Die Route führte bisher über Schneverdingen, Burgdorf bei Hannover (von den Profis lernen) über Berlin hierher. Heute soll's weiter gehen Richtung Frankfurt, Odenwald bis in die Gegend von Kassel. Wenn alles ganz super läuft, erreichen die Segler am Sonntag wieder ihren Flugplatz EDWN auf dem Luftweg: wir drücken auf alle Fälle kräftig die Daumen, Jungs!

Wandersegelflieger Nordhorn 2014

Zwei Haltergemeinschaften und ein Vereinsflieger aus Nordhorn-Lingen auf dem Segelflug-Weg durch die Republik

Diese Einladung der Sportsfreunde von der Friesener Warte geben wir herzlich gerne an unsere Leser weiter:

  • am Samstag, 09. August 2014 gegen abend
  • auf dem Segelfluggelände Friesener Warte bei Hirschaid
  • zum selbgstgemachten Caipirinha
  • und einigen extra dafür geschlachteten Spanferkeln

Die Anmeldung zum Spanferkelessen über unser Büro ist dringend erforderlich bis Dienstag, 05.08.14!

Das passt super gut zu unserem geplanten Segelfluglager und ist ein kulinarischer und kameradschaftlicher Abschluß. Es wäre schön, wenn an diesem Abend möglichst viele unserer Kunden und Freunde Appetit auf den brasilianischen Cocktail aus Limettensaft verspüren würden!

Caipi 001 

Mit und ohne Alkohol wird der leckere Cocktail auf der Friesener Warte gemixt und serviert

Die Bilder von LVB-IT Vorstand Martin Plötz sprechen eine eigene Sprache und sagen alles aus: da haben sich auf dem Flugplatz Hienhein in Neuburg/Donau die Jugendlichen aller Luftsportfraktionen ein tolles Stelldichein gegeben und mit großer Begeisterung an den angebotenen Workshops und fliegerischen events teilgenommen.

Herzlich gerne haben wir dieses Bemühen des LVB nach unseren Möglichkeiten unterstützt, zu einfach ist die Regel: ohne begeisterten Nachwuchs keine Zukunft! Segelfluglehrer Gerd Böcher ist mit unserem Simulator an die Donau gereist, das Angebot wurde von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Die richtigen Condor-Freaks haben dabei gestaunt, wie realitätsnah das Segelfliegen mit dem Simulator dargestellt werden kann!

Unser Fazit: super Sache, top Angebote, tolle Stimmung - weiter so!

Laju 2014

Unser Simulator fand auch beim LAJU immer großes Interesse

Uli Hoischen hat Wort gehalten: mit einer beachtlichen Truppe aus 15 Mann mit 8 Flugzeugen schlugen er und seine Mitstreiter der Flugsportvereine Oberhausen und Gladbeck für zwei Wochen ihre Lager bei uns auf. Die stolze Bilanz am Ende kann sich sehen lassen: 36 gemeldete Flüge über insgesamt 13.500 km hatten die Streckenflieger in den OLC hochgeladen!

"Wir flogen über alle Mittelgebirge, die da rumstanden" scherzt der erfahrene Streckenflugtrainer und meint damit die thermisch gut entwickelten Erhebungen der Thüringer und Bayerischen Wälder, des Fichtel- und Erzgebirges, der Rhön und der Alb. Begonnen hatte das Training mit ausgedehnten Briefings in unserem Schulungsraum, den Wetteranalysen und Streckenplanungen. "Eure Infrastruktur ist ideal, die Lage thermisch ideal und die Gegend taugt zu weit mehr als nur zum Fliegen" schwärmen die Sportsfreunde aus dem Ruhrpott.

Einen guten Einstieg in seine Überlandflugkarriere hatte der 17 jährige Niklas Haskamp: erst musste er mit Gerd Böcher seine F-Schlepp-Berechtigung zu Ende bringen und konnte dann auf der ASK 21 seinen ersten Streckenflug mit 150 km vollenden: dazu gratuliert das FFF-Team dem newcomer ganz besonders!

Dinslaken k

Eine wirklich starke Truppe der LSV Oberhausen und Gladbeck: zur Hälfte wurde gecampt und der Rest hat es sich beim Pfister bequem gemacht

Es ist seit über 15 Jahren das highlight für die Vorschulkinder des Kindergartens aus Hausen: vor den Sommerferien geht's für zwei Tage auf den Feuerstein - zuerst in die Jugendherberge und dann natürlich auch auf unseren Flugplatz. Das Interesse war groß und die Fragen rund ums Thema "Fliegen" durchweg interessant.

Michaela Oßmann und ihre Miterzieherinnen freuen sich selbst schon immer auf die zweitägige Abschlußfahrt: "Wir alle geniessen die vielseitigen beiden Tage, die Wanderung rüber auf den Flugplatz und die Atmosphäre dort". Und nachdem dann klar war, warum FLugzeuge fliegen und wie die gesteuert werden, durften alle selbst mal Platz nehmen im Segel- oder Motorflugzeug. Die Freude dabei war nicht nur den Kiddies anzusehen!

Kiga Lohe k

Gruppenbild mit Damen: die Kiddy's aus Hausen mit ihren Erzieherinnen auf dem Feuerstein

Kiga Lohe 2 k

Sichtlich Spaß haben die beiden Piloten von Morgen in unserem Schleppflugzeug

 

Unser diesjähriges Sommer-Segelfluglager findet auf der nahe gelegenen Frieser Warte statt:

  • vom 2. bis 10. August 2014 in Kooperation mit dem LSV Hirschaid e.V.
  • intensive Ausbildung auf unseren Flugzeugen mit unseren Fluglehrern
  • hauptsächlich Windenstart, aber auch F-Schlepp möglich
  • Camping auf der Friesener Warte
  • geeignet auch für Scheininhaber, die das kameradschaftliche fliegerische Zusammenschein schätzen

Auskunft und Anmeldung in unserem Büro bei Claudia Truxius

Friesener Warte

Das idyllische Segelfluggelände mit Flugzeugträger-Charakter bei Hirschaid ist die Basis für unser diesjähriges Segelfluglager

 

Ehrlich gesagt: so einen Opa wünscht sich wohl jeder von uns! Erst organisiert Dr. med. Hermann Scholz von Bad Säckingen aus eine Bildungstour für seine Enkelinnen mit Stippvisite in Bamberg und kehrt dann mit den beiden Mädchen an seine frühere Wirkungsstätte zurück: auf dem Feuerstein hat er vor 50 Jahren seine Flugausbildung gemacht und nun will er seine Begeisterung auf die übernächste Generation übertragen.

Mit glänzenden Augen erzählte der Arzt von seinen Flugerlebnissen und von derlangen Tradition in seiner Familie; auf der Wasserkuppe hat sein Vater das Segelfliegen gelernt und nun soll der bekannte Virus auf die Enkeltöchter aus Madison/Wisconsin übergehen. Die Chancen für eine Flugausbildung bei uns stehen nicht schlecht: ganze 3 Monate am Stück haben die Schülerinnen Sommerferien, da lässt sich allerhand machen!

Und der Hammer war am Ende, dass die Oma ihrem Hermann einen Segelflug spendierte, der gleich in einem Hammerbart auf eine Flughöhe von 2.500 Meter führte und auf seinen speziellen Wunsch in einem ausgedehnten Kunstflugprogramm endete. Wir sind uns ziemlich sicher: es gibt demnächst drei neue Flugschüler hier bei uns.....

Opa Hermann Scholz k

Annika (15), Gerdchen Böcher (xx), Dr. med. Hermann Scholz (xx) und Maike (13) hatten viel Spaß miteinander (vlnr.)

Das war schon ein sehr beeindruckender Familiensinn: nahezu geschlossen und in 4 Autos rückte die sympathische Familie aus dem erzgebirgischen Breitenbrunn auf dem Feuerstein an! Clanchef Gottfried Siegel hat es sich so gewünscht und seinem Willen folgte neben der Ehefrau auch drei Kinder und 8 Enkelchen - wohl denen, die sich in solcher ungetrübten Familieneintracht wissen dürfen!

Zum Geburtstag gab es von seinen 4 Kindern den Gutschein zu einem Schnupperflug im Ultraleichtflugzeug für den Rettungsassistenten des DRK. Seinen ersten Flug in einem Kleinflugzeug konnte der rüstige sächsische Rentner in vollen Zügen genießen, die Flugstrecke führte über Bamberg mit Landung in Hassfurt und zurück auf den Feuerstein. Dabei erzählte er von den Überlegungen der Familie, sich in Oberfranken im Raum Erlangen niederzulassen und gemeinsam ein Haus zu bauen. Wir wünschen der Familie dabei besten Erfolg und spendieren dann zum Richtfest einen kleinen Rundflug - aber dann bitte auch zusammen mit der Oma!

Gottfried Siegel k

Gottfried Siegel (4. v.l.) genießt seinen Jungfernflug auf dem Feuerstein im Kreis seiner großen Familie

Dieser Auffassung sind jedenfalls beiden Studenten Jonas und Alex von der Hochschule Würzburg aus der Fakultät "Gestaltung". Als Abschluß ihrer Semesterarbeit zum Thema "Schönheit mit dem Hilfsmittel Symetrie" fanden sie den Weg auf unseren Flugplatz. Als Modell diente den beiden pfiffigen Filmemachern unsere Remo QE, die nach dem fachmännischen Urteil der Herren Studenten jetzt getrost als schön und symatrisch bezeichnet werden darf!

Filmer 2014 1

Alex (links) und Jonas rechts) mit ihrer Konstruktion zur Kameraführung

Filmer 2014 2

Schön symetrisch - unsere Remo QE bei den Dreharbeiten

Bei weitem mehr als "Segelflug-Quotenfrauen" sind unsere beiden Mädels: mit viel Charme und noch mehr fliegerischem Gefühl entwickeln sich die beiden Flugschülerinnen und sind für unsere Gemeinschaft eine wertvolle Bereicherung! Mit gesundem Ehrgeiz messen sich die beiden an ihren Fortschritten, wobei die jüngere Maria ihrer Kollegin einen kleinen Schritt voraus ist - im Moment jedenfalls noch...

Maria und Vanessa kMaria Marvakis (links) und ihre Flugsportfreundin Vanessa Trinker ganz entspannt nach dem Flugbetrieb

Maria hat schon die Umschulung auf das einsitzige Übungsflugzeug ASK 23 hinter sich und damit die ersten Soloflüge in der Thermik gemacht, einer davon sogar über zwei Stunden! Für Vanessa heißt das erste große Etappenziel "erster Alleinflug" und nach Einschätzung ihrer Fluglehrer ist sie auf allerbestem Weg dort hin.

Wir wünschen den beiden weiterhin so viel Spaß und Motivation zum Fliegen und dem ganzen Flugplatz-Drumherum!

 

 

Da war die Belegschaft im Sozialraum unserer Fliegerschule schon etwas verblüfft: mit einem unkomplizierten "Hallo, ich bin die neue Bürgermeisterin und wollte kurz Grüß Gott sagen" stellte sich Christiane Meyer unseren Mitarbeitern vor!

Bürgermeisterin Meyer auf Antrittsbesuch

Bürgermeisterin Christiane Meyer mit Schulleiter Michael Zistler vor dem Start über die Gemarkung EBS

Ebenso spontan und unkompliziert reagierte Schulleiter Michael Zistler mit seiner Einladung zum Kennenlernen der Gemarkung Ebermannstadt aus der Luft. Und bevor sich Frau Bürgermeisterin es sich selbst ausreden konnte, saß sie schon in unserer Katana. Bei bester Flugsicht konnte Frau Meyer den halbstündigen Flug sichtlich genießen und verlor zudem nie die Orientierung in der Luft - kein Wunder als gebürtige EBSerin!