News Archiv 2013

Startaufstellung D-Kader 2015

Startaufstellung zur heutigen Grand-Prix-Aufgabe - die Juniorenelite freut sich über Wetterglück und die idealen Trainingsbedingungen auf dem Feuerstein

Seinen Wettersegen gab Petrus den Piloten auf dem Feuerstein gleich zum Saisonauftakt: bei strahlendem Sonnenschein und frischer Luft wurde die Flugsaison 2014 eröffnet! In allen Sparten wurde geflogen und das "mit den Hufen scharren" Syndrom wirkungsvoll geheilt. Apropos Flugwetter: wir haben die Zusage, dass es in diesem Jahr deutlich besser wird und nur sehr vereinzelt Flugtage ins Wasser fallen sollen....

EDQE 600

Unser idyllischer Flugplatz Burg Feuerstein EDQE macht Appetit auf die Flugsaison 2014

Um allen Piloten die besten Voraussetzungen zu geben und sie mit den aktuellsten Informationen rund um die fränkische Fliegerschule, den Flugbetrieb oder auch die Neuerungen im Lizenzwesen zu versorgen, laden wir herzlich ein zu einerm

Jahresauftakt-Briefing

am Freitag, 04. April 2014 um 19 Uhr

im Nebenraum des Hangar7

Auch hier erleichtert eine kurze Anmeldung im Büro unsere Planungen - um Antwort wird gebeten!

 

Knapp 50 Gäste folgten der Einladung zur Silvesterfeier in den Hangar7 und wurden nicht enttäuscht: mit leckeren Buffet-Spezialitäten, einem aufgeweckten original Kärtner Musiktrio lies sich das alte Jahr gemeinsam genussvoll beenden und das neue kräftig krachend mit einem Riesenfeuerwerk begrüßen! Die aufwendigen Mühen des Teams vom Hangar7 wurden mehr als belohnt und die Gäste waren rundum zufrieden - fast ein kleines Beiwerk waren da die von Petrus unterstützten eindrucksvollen Flüge an Silvester und Neujahr!

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Ein strahlendes Hangar7-Team freut sich über viele zufriedene Gäste - zu Recht nach den gelunngenen Überraschungen

Es scheint sich eine kleine Feuerstein-Fangemeinde zu formieren, die auch die gastronomischen Veranstaltungen auf dem Feuerstein sehr zu schätzen wissen! Das Longest-Day-Flying machte den Auftakt, das Sommerfest war die logische Folge und jetzt beendete die Silvesterfeier das Jahr. Gerne nimmt die Flugschule und das Hangar7-Team diesen Zuspruch zum Anlass für die Planungen des nächsten Jahres und man darf also gespannt sein!

Fast war das Fliegen dabei eine Randerscheinung, aber für die Piloten nicht weniger eindrucksvol! Nachdem sich die hochnebelartige Bewölkung zur Selbstauflösung entschlossen hatte, waren die Motor- und Segelflugzeuge schnell ausgeräumt und in der Luft. Die typische stark ausgeprägte Inversion mit hervorragender Fernsicht darüber waren der optische Leckerbissen für die winterlichen Flugaktivitäten. Seinen Segen gab uns Petrus sowohl an Silvester und an Neujahr und ermöglichte genußvolles Fliegen am letzten und ersten Tag der Jahre.

Allen Freunden, Kunden und Geschäftspartnern wünschen wir auf diesem Weg alles Gute im neuen Jahr mit privatem Wohlergehen, beruflichem Erfolg, eindrucksvollen und erfolgreichen Flügen und das natürlich immer bei allerbester Gesundheit!

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Typisch für das Fliegen in der Winterzeit: die stark ausgeprägten bodennahen Inversionen mit darüber hervorragenden Fernsichten

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Die "Drei Wilderer" aus Kärnten unterhielten vielseitig auf musikalischem Topniveau und beanspruchten zudem die Lachmuskeln oft mit ihren humorvollen ungeschminkten Einlagen

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Tapfere Flugleiter und Starthelfer trotzten der zehrenden Kälte......

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... damit die Piloten lustvoll ihrem Hobby fröhnen konnten - so soll es sein, denn Flugsport ist auch auf dem Feuerstein immer Teamarbeit mit freundschaftlicher Zusammenarbeit

Zahltag! Gestern wurden wir für das lange Ausharren beim Schmuddelwetter reichlich belohnt: Glasklare totenstille Luft, Sichten bis zum Anschlag, mit Puderzucker bedeckte Wiesen und Wälder, und das durch die Bodeninversionen sich noch besser abzeichnende Relief der fränkischen Schweiz - da kommt man als Pilot aus dem Staunen wirklich nicht mehr raus!

Winterbild November

Sanftes Fliegen wie auf Schienen: ein wirklicher Logenplatz am Himmel bietet das Fliegen auch im Winter!

Interessante Vorträge hören, die aktuellsten Entwicklungen für den Flugsport beobachten, sich mit Gleichgesinnten treffen, über vergangene Flugerlebnisse plaudern und sich auf neue freuen: auf den Segelfliegertagen hat man zu alledem gute Gelegenheit! Mit einem Ausstellungsstand haben wir diese Veranstaltung gerne unterstützt und uns über viele angenehme Gespräche gefreut. Der Dialog mit den Segelfliegern, den Verbänden und natürlich auch mit den anderen großen Flugschulen ist eben sehr wichtig - wir haben auch zukünftig immer unser Ohr gerne direkt bei unseren Kunden!

SFT Stuttgart

"Unsere" Schlepppilotin Saskia im fashion Dirndl bei einem Kurzbesuch am Ausstellungsstand. Mit ihrer immer guten Laune passt Sie gut in die Teams der FFF und der DASSU und wir bedanken uns bei dieser fröhlichen Brückenbauerin!

Erfreulich viele Freunde sind der Einladung gefolgt und trafen sich zum Abfliegen am letzten Oktober-Samstag auf dem Feuerstein! Bei einem kleinen, nicht ganz ernst zu nehmenden Wettbewerb wurden nochmals die Sinne geschärft und in verschiedenen Disziplinen Höchstleistungen erbracht. Am Abend bewirtete die Mannschaft vom Hangar7 die Gäste vorzüglich und Schulleiter Michael Zistler nutzte die Gelegenheit, die Saison nochmals Revue passieren zu lassen und vor allem vielseitigen Dank auszusprechen!

Abfliegen Zuhörer

Full house im Hangar 7: Zuhörer beim Saisonrückblick und den Siegerehrungen

Basketball werfen, Dartpfeile schießen, Sackhüpfen, Caddy-Rundkurs, Goldbären schätzen, Eier Hindernislauf, eine Acht fliegen und dann ziellanden: das waren die Disziplinen des diesjährigen Abfliegewettbewerbs. Vielseitige Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten waren hier gefragt, um auf dem Treppchen zu stehen. Den besten Kompetenzmix legte Steffi Biermann an den Tag, die am Ende an keiner Station schwächelte und deshalb verdient die "1" auf ihrer Urkunde stehen hatte! Beeindruckend war die mannschaftliche Geschlossenheit der Bamberger Fliegerfreunde: deren Vorstand Thomas Siewert hatte alle Hände voll zu tun, um die Preise mit nach Hause zu schleppen!

Schulleiter Michael Zistler erinnerte in seinem Vortrag nochmals an die Stationen dieser bewegenden Saison. Gemeinsame Ausflüge, ein Segelfluglager, forcierte Kunstflugausbildung, Nachtflüge, events wie longest day Flying, Sommerfest und das Abfliegen waren die äußeren highlights der Saison. Mit einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit in der Presse und im internet soll nach außen getragen werden, dass der Flugsport auf dem Feuerstein gut aufgehoben ist und in allen Disziplinen begeistert betrieben werden kann.

Ohne ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung vieler wohl wollender Helfer ist so eine Entwicklung nicht zu schaffen! Der Dank geht deshalb auch hiermit nochmals an alle guten Geister: Schlepppiloten, Gastfluglehrer, BFL's, Duo-Discus-Beschaffer, FOX-Verleiher, Tragschrauberlehrer, Prüfer, Vorstände, Vereinsmitglieder, das gesamte FFF-Team, Tower-Projekt-Initiatoren,  den helfenden Nachbarvereinen und Unternehmen sowie allen, die wir jetzt schon wieder vergessen haben! 

Ganz besonderen Dank gilt am Saisonende aber denjenigen, um die sich unsere gesamte Arbeit dreht: den Piloten! Unseren Flugschülern, Charterkunden, Segelflieger, Motorflieger, Hub- und Tragschrauberpiloten - allen, die gerne auf dem Feuerstein fliegen und die uns ihr Vertrauen schenken! Mit aller Kraft wollen wir uns leidenschaftlich weiter darum bemühen und uns engagiert dafür einsetzen - versprochen! 

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Voller Einsatz beim Eier-Hindernislaufen. Der Parcours verlangte vielseitige Talente!

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Steffi Biermann (links) und Marcus Frank (rechts) kriegten es am besten hin

Eigentlich war es nur als kleines Dankeschön gedacht - was aus einem harmlosen Segelkunstflug mit Michael Zistler geworden ist, hält Marcus Frank bald in Form des goldenen Leistungsabzeichens in der Hand! Konsequent bildete er sich in dieser Luftsportdisziplin weiter und nutzte die Gunst der Stunde: mit dem FOX stand für seine Ziele drei Wochen lang ein ideales Trainingsgerät zur Verfügung und am Ende fügte er die anspruchsvollen Figuren zu einem harmonischen Prüfungsprogramm zusammen! Ganz sicher wird man von Marcus noch einiges hören in diesem Zusammenhang....

Marcus im Fox

Liebe auf den ersten Blick: Marcus Frank (vorne) vor seinem ersten Start im FOX

Gold Marcus Frank

Souverän gemeistert: das Programm von Marcus Frank für den Prüfungsflug zum goldenen Leistungsabzeichen im Segelkunstflug

Mit dieser Glanzleistung gehen die beiden sympatischen Handwerksburschen in die Feuerstein-Geschichte ein: Opa Konrad (Conny) und Enkel Florian (Flori) errangen auf dem eigenen Motorsegler mit einer tadellosen Teamleistung den Sieg bei der ersten Flintstonerallye 2013. Das theoretische Wissen und der Tatendrang des Jungen, gepaart mit der fliegerischen Erfahrung des Alten bescherten dem Nürnberger Familiengespann beste Voraussetzungen in den einzelnen Teildisziplinen - am Ende reichte es mit 3.615 Punkten souverän zum Sprung ganz hoch aufs Siegertreppechen!

Sieger Flintstonerallye 2013

Conny Kleinlein (Mitte) und Florian Böcklein (rechts) sind die verdienten Sieger der Flintstonerallye 2013

"Motorgetriebene Weiterbildung mit Spaßgarantie" lautete das Motto der ersten Veranstaltung dieser Art. Leider fehlte den Initiatoren etwas die Zeit, um dieses Konzept breiteren Kreisen zu erläutern und so machten sich im Premierenjahr sechs tapfere Besatzungen bzw. ein Einzelkämpfer an die Aufgaben. Aus einem theoretischen Teil ergab sich eine Flugstrecke von 248 Kilometern mit den Wendepunkten Kitzingen Bahnhof, Schweinfurt Flugplatz, dem abgerissenen Zwillingssender .2075 bei Meiningen, Kloster Banz und dem Schloß Seehof bei Bamberg. Auf der Flugstrecke konnten insgesamt 40 Bilder gefunden und mit GPS-Daten lokalisiert werden. Zuvor durften sich die Aviatiker in einer 300 Sekunden-Platzrunde warmfliegen und am Ende mit einer Ziellandung glänzen.

Opa Conny und Enkel Flori punkteten gegenüber ihren Verfolgern Wolfgang Kumpf und Thorsten Gendrisch vor allem in der Theorie und bei der perfekten Ziellandung. Ansonsten standen die Platzierten mit ihren Leistungen in nichts nach, leisteten sich allerdings meist in einer Disziplin einen Ausrutscher. Das ist aber lediglich der mangelnden Erfahrung bei solcherlei Fliegen geschuldet und tat dem Flugspaß wenig Abbruch!

Im nächsten Jahr gelingt es bestimmt, durch bessere Publikation und Akquise noch mehr Besatzungen zur Teilnahme zu motivieren. Der Theorieteil ist durchaus praxisorientiert und das dazu notwendige Wissen schadet auch im sonstigen Fliegen nicht; zudem gibt es auch hierbei natürlich alle Unterstützung durch das FFF-Team! Im Anhang werden deshalb gerne der Fragebogen sowie der Fotobogen der diesjährigen Auftaktveranstaltung  veröffentlicht, damit sich Interessente ein genaueres Bild von der Sache machen können.

Allen Teilnehmern danken wir für den Mut zum Leistungsvergleich und gratulieren zu den durchweg respektablen Ergebnissen!

Route FR 2013

Die Flugstrecke der Auftaktveranstaltung "Flintstonerallye 2013"

Völlig im Dunkeln tappen derzeit noch zahlreiche Experten verschiedener Fachbereiche: bereits bei zwei Fluglehrern kam es auf dem Feuerstein zu heftigsten biochemischen Reaktionen! Vermutete Zusammenhänge zwischen vermehrtem Umgang mit Motoren der Marke ROTAX und den Auswirkungen des Beauty-Präparates BOTOX konnten bisher noch nicht bestätigt werden, obwohl die Zusammenhänge naheliegend erscheinen! Ebenfalls vehement wurde von den leidtragenden Fluglehrern dementiert, sie hätten aus Eitelkeitsgründen selbst zur Spritze gegriffen und die Dosierung falsch eingeschätzt!

Lippe Rainer

Während der an der Oberlippe betroffene Rainer K. noch zu einem Lächeln in der Lage ist.....

Lippe Michael

... scheint bei durch die geschwollene Unterlippe völlig verunstaltete Michael Z. seinen Humor bereits völlig verloren zu haben

Das hätten weder die beiden Stani's als Flugschüler noch ihre Fluglehrer Peter und Michael vorher zu träumen gewagt: nach kurzer Koordination der Flugsicherungsstellen wurde die D-EFRW für einen nächtlichen Besuch des Frankfurter Flughafens freigegeben! Ein außergewöhnlicher und fantastischer Ausblick auf den größten Flughafen Deutschlands bei sternenklarer Nacht war das Sahnehäubchen auf eine ohnehin lehrreiche und am Ende erfolgreiche Nachtflugausbildung.

NVFR EDFMAußergewöhnlicher Ausbilick aus der Cessna D-EFRW auf den Frankfurter Flughafen bei Nacht

Den Auftakt nahm die Ausbildung mit einem ausführlichen theoretischen Unterricht. Durchaus anspruchsvoll und mit besonderen Herausforderungen versehen ist der Sichtflug bei Nacht und es wollen viele Dinge vorher berücksichtigt und gut geplant sein. Danach erfolgte die Überführung der Cessna vom Feuerstein auf den Nürnberger Flughafen vorbei am beleuchteten Forchheim in der Dämmerung. Nach einigen Platzrunden in der Dunkelheit waren dann auch die Fluglehrer wieder einsatzklar für diese reizvollen besonderen Aufgaben.

Den beiden Stani's (Jeroncic und Zistler) waren gleichzeitig Vorfreude und erhöhte Konzentration deutlich anzumerken; die bevorstehenden Eindrücke und Erlebnisse lassen sich mit Worten vorher nur schwer beschreiben und vorstellen. Den ersten Leg flog dann Stani der Ältere von EDDN nach EDSB und nach einem Tankaufenthalt durfte Stani der Jüngere seine ersten Nachtflugerfahrungen sammeln. Auf dem nördlichsten Punkt des vorgesehenen Routings fragte Peter Boneto in allerbestem perfekten Berufspiloten-Funksprech-Englisch den Überflug des Frankfurter Flughafens an und siehe da: die Verkehrslage lies dies um 23 Uhr ohne Probleme zu und der Besuch wurde genehmigt. Selbst für vielfliegende Fluglehrer war das ein außergewöhnliches und beeindruckendes Erlebnis - nochmals Dank an die freundlichen Lotsen für die hervorragende Koordination und Betreuung!

Rechtzeitig passierte ein Frontensystem am Folgetag tagsüber Franken von West nach Ost und mit Einbruch der Nacht waren problemlos Platzrunden in EDDN möglich. Nach einigen Übungen mit Fluglehrer in allen Variationen, Klappenstellungen und Ziellandungen absolvierten die beiden Stanis ihre geforderten fünf Solorunden bis zum völligen Stillstand im Alleinflug. Der Flughafen Nürnberg hat sich für diese Übungen als ideal herausgestellt, auch hier nochmals unser Dank an die Verantwortlichen in der Frankenmetropole.

EDDN-DKB-EDMA-LBU-EDDS lautete das Routing im Flugplan von Stani Z. für die dritte Nacht. Wieder hat das Wetter mitgespielt und alle Cumuluswolken verschwanden bis zur Dämmerung. Stani J. pilotierte die Cessna nach dem Tankstop und Fluglehrerwechsel dann mit Peter über Friedrichshafen zurück nach Nürnberg. Der TAF meldete ab Mitternacht leichte Nebelbildung, weshalb am Bodensee eine kleine Abkürzung genommen wurde. Die fehlende Zeit wurde dann mit einigen sightseeing Runden über Nürnberg mehr als kompensiert! Nicht verzichten wollte die eingeschworene Crew nach getaner Arbeit auf ein Ritual: die Forchheimer Filliale einer schottischen Fastfood-Kette mit Mc am Anfang bildete immer den verdienten Abschluß der nächtlichen Aktivitäten!

NVFR Gruppe

Ein eingefleischtes Team nach der letzten Landung in Nürnberg: Stani Z., Michael, Stani J. und Peter

Das haben sich die Luftsportfreunde aus einer anderen Disziplin natürlich ebenfalls nicht entgehen lassen! Über den Wimmelbacher Weihern kam es am Abend zu dem luftigen Rendevouz zwischen unserer Katana und einem Werbeluftschiff. Geteilte Freude ist doppelte Freude und nach ein paar netten Begrüßungswacklern mit der Fläche in gebührendem Abstand zogen die beiden Vertreter der Prinzipien leichter und schwerer wie Luft dann wieder weiter auf getrennten Bahnen.

Luftschiff XXXL

Freundschaftliche Begegnung im herbstlichen Abendlicht

Gestern war mal wieder so ein herrlicher Flugtag: bei strammem Ostwind herrschte in der kalten unverbrauchten Luftmasse eine Flugsicht "von Pol zu Pol"! Vor allem am frühen Morgen noch ganz ohne Dunst an der Inversion kamen hier die herrlichen Farben in allen Brauntönen des Mischwaldes zur Geltung. Ein wirklicher optischer Leckerbissen aus priviligierter Sicht! Herbst 2013

Lässt hoffen für unser Abfliegen am Samstag, 26. Oktober 2013

Übrigens machen wir auf dem Feuerstein keine explizite Winterpause, sondern fliegen in allen Sparten mit verkleinertem Angebot durch!

18 NM südlich in EDDN ist es tägliche Realität: startende und landende Verkehrsflugzeuge mit Jetantrieb! Wirklich (noch) außergewöhnlich sind Segelflugzeuge mit Turbinenantrieb, wie sie gestern auf dem Feuerstein zu sehen und hören waren.

Turbine

Die nachgerästete LS 6 mit turbinengetriebener Heimkehrhilfe vor dem gestrigen Abnahmeflug

Dabei liegen einige Vorteile dieses Antriebes gerade für Segelflugzeuge auf der Hand: geringer Platzbedarf, gute Nachrüstbarkeit, leichtes Gewicht und vor allem die höhere Reisegeschwindigkeit gegenüber dem Propellerantrieb mit deutlich höherer Reichweite. Reinhold Russ von der Firma Eichelsdörfer hat schon einige Erfahrungen gesammelt: "8 Flugzeuge haben wir mit dem System schon ausgerüstet! Alle funktionieren problemlos und sind äußerst zuverlässig!" meint der Techniker anerkennend. 27 kp Schub hat die Turbine und bringt den Segler - erst einmal beschleunigt - mit 108.000 U/min auf ungefähre 160 km/h Reisegeschwindigkeit. 

Informationen gibt es unter anderem bei der Firma Eichelsdörfer oder im Internet unter http://www.segelflug.de/files/jetsystem-vortrag.pdf

Carpe Diem - die Gunst der Stunde nutzten Piloten des Aero Club Bamberg und absolvierten ein Flugsicherheitstraining auf dem Feuerstein! Auf Initiative der beiden Fluglehrer Horst Singer und Frank Kurtz erlebten die Weiterbilder vor allem das Trudeln hautnah und live. Zur Verfügung standen dazu die kunstflugtauglichen Doppelsitzer "Perkoz" und "FOX", mit denen diese besonderen Flugzustände eindrucksvoll demonstriert und geübt werden können. Gott sei Dank spielte der Wettergott nochmals mit und am Ende des Tages kamen alle auf ihre Kosten und wurden die Lernziele erreicht.

AC Bamberg Flugsicherheitstraining 1

Frischten ihre Trudelkenntnisse auf: die Gruppe des AC Bamberg beim Flugsicherheitstraining
Vorsitzender Thomas Siewert (unten rechts) und Initiator Horst Singer (unten 2.v.r.)

AC Bamberg Flugsicherheitstraining 2

Mit dem "FOX" stand ein reinrassiges Kunstflugzeug zur Verfügung.
Fluglehrer Frank Kurtz (hinten) nutzte es zur Weiterbildung
seiner Vereinskameraden