PAPIERE ZU LEHRGANGSBEGINN

Der "Papierkrieg" zu Beginn einer Ausbildung ist zwar lästig, aber leider unvermeidbar. Lassen Sie sich davon keinesfalls abschrecken! Vergessen Sie nicht: "Fliegen macht Spaß!"
Und wenn man den ganzen Behördenkram erst einmal erledigt hat, kann man die Fliegerei auch echt genießen. Wenn Sie nicht klar kommen, rufen Sie uns bitte an! Wir helfen Ihnen garantiert weiter!
Unten finden Sie auch noch einige Erläuterungen zu den einzelnen Positionen!

Bitte gehen Sie nun in Ihrem eigenen Interesse die Liste sorgfältig durch, da sonst Verzögerungen bei Ihrer Ausbildung unvermeidlich sind.
Wir bitten um Verständnis, dass wir erst dann mit dem Fliegen beginnen können, wenn alle Papiere vollständig sind!


 
Wenn Sie schon im Besitz einer Lizenz sind und nur auf eine andere Lizenz umschulen wollen, braucht Sie die nachfolgende Liste nicht zu interessieren.
Für Sie reicht es, wenn Sie zu Beginn Ihrer Umschulung Ihre gültige Lizenz und ein ebenfalls gültiges Tauglichkeitszeugnis (Medical) vorlegen!


Diese Papiere müssen vor Beginn der Anfänger-Ausbildung vorliegen:

Tauglichkeitszeugnis eines Fliegerarztes, Tauglichkeitsklasse 2 (Erläuterung siehe unten!)

Kopie vom Personalausweis oder Reisepass

Sparten Motorflug, Motorsegler: Zuverlässigkeitsüberprüfung des zuständigen Luftamts

Segelflug: Polizeiliches Behörden-Führungszeugnis, Belegart O, Verwendungszweck "Luftfahrerschein". (Erläuterung siehe unten!)

Sparte Ultraleicht: Polizeiliches Führungszeugnis, Belegart N (Erläuterung siehe unten!)

Auszug aus Verkehrszentralregister Flensburg (Erläuterung siehe unten!)

Bei Minderjährigen: Beglaubigte Zustimmung beider Elternteile. Die Beglaubigung sollte auf dem Anmeldeformular der Schule erfolgen!

Falls schon vorhanden, bringen Sie bitte Ihren Ausbildungsnachweis und Ihr aktuell geführtes Flugbuch mit.


Diese Papiere müssen Papiere spätestens vor der Anmeldung zur Prüfung vorliegen:

  • Theorieprüfung vor der praktischen Prüfung
  • Funksprechzeugnis (deutsch oder englisch)
  • Tauglichkeitszeugnis (Mindestens noch 1 Jahr gültig)
  • Evtl. frühere Tauglichkeitszeugnisse (Auch Kopien möglich)


WICHTIG: Falls Ihre Unterlagen bereits bei einer anderen Behörde als dem Luftamt Nordbayern vorliegen,
veranlassen Sie bitte rechtzeitig die Übersendung an: Luftamt Nordbayern, Postfach 99 01 55, 90268 Nürnberg, Tel.  0911-52 70 00

Falls Sie bereits an einer anderen Schule und/oder Verein Ihre Ausbildung begonnen haben:
ALLE Unterlagen, insbesondere das fliegerärztliche Tauglichkeitszeugnis im Original, müssen uns zur evtl. Weiterleitung vorgelegt werden.
Ausbildungsnachweise und Flugbücher sollten vollständig ausgefüllt, aktuell und bestätigt sein!


Erläuterungen:

Fliegerarzt
Das Tauglichkeitszeugnis von einem zugelassenen Fliegerarzt ist für alle Schüler zwingend vorgeschrieben. Eine Bescheinigung des Hausarztes reicht nicht aus!
Anschriften von Fliegerärzten finden Sie im Internet, Sie können uns anrufen oder Sie erkundigen sich an einem Flugplatz in Ihrer Nähe nach einem Fliegerarzt.
Die Untersuchung kann auch hier am Ort erfolgen. Dazu sollten Sie aber vorab schon einen Termin vereinbaren:
Dr. Deuber:             09543 - 4711      .
Das Tauglichkeitszeugnis muss vor dem ersten Start vorliegen!

Polizeiliches Führungszeugnis
Bei der Ausbildung zum Motorflug, Motorsegler und Segelflug beantragen Sie bei Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung ein Behördenführungszeugnis, Belegart "O", welches direkt an das Luftamt Nordbayern, Postfach 99 01 55 in 90268 Nürnberg übersandt wird.
Der Verwendungszweck ist "Luftfahrerschein"! Bei der Beantragung muss diese Anschrift der Behörde mitgeteilt werden!

Für Ultraleicht reicht ein "normales" Führungszeugnis, Belegart "N" aus.

Auszug aus dem Verkehrszentralregister Flensburg
Der Antrag auf einen Auszug aus dem Verkehrszentralregister kann formlos sein. Dem Antrag muss eine Kopie des Personalausweises beiliegen. Anschrift: Kraftfahrt-Bundesamt, 24932 Flensburg.

Bei beiden Formularen reicht es aus, dass zumindest vor Beginn der Ausbildung die Anträge gestellt wurden.

"Sofortmaßnahmen am Unfallort"
"Erste-Hilfe-Kurs" oder Kurs "Sofortmaßnahmen am Unfallort". Auch ältere Bescheinigungen werden in der Regel anerkannt.